Equal Pay

Mit dem Equal-Pay-Grundsatz im AÜG sollen Zeitarbeitnehmer einen gleichwertigen Lohn wie Stammmitarbeiter erhalten. So sieht die Regelung konkret aus.

Mit dem Equal-Pay-Grundsatz im AÜG sollen Zeitarbeitnehmer einen gleichwertigen Lohn wie Stammmitarbeiter erhalten. So sieht die Regelung konkret aus.Was ist Equal Pay?Der im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) verankerte Ansatz "Equal Pay" bezweckt, dass Leiharbeitnehmer nach 9 Monaten ununterbrochener Einsatzdauerin einem Entleihunternehmen ein gleichwertiges Arbeitsentgelt erhalten wie Stammmitarbeiter. Der Anspruch auf Equal Pay ist in § 8 AÜG geregelt. Im Zuge der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG-Reform) tritt die Regelung ab dem 01.04.2017 in Kraft. Die Beschäftigungsform der Zeitarbeit, auch Temporär- oder Leiharbeit, zeichnet sich grundsätzlich durch eine Dreieckskonstellation zwischen Leiharbeitnehmer, Verleiher und Entleiher aus. Der Leiharbeitnehmer ist über einen Arbeitsvertrag gegen Entgelt bei einem Personaldienstleister (Arbeitgeber) angestellt und genießt die Rechte eines Arbeitnehmers, zum Beispiel Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall. Für einen bestimmten Einsatzzeitraum ist er für ein Kundenunternehmen, den Entleiher, tätig. Das Zeitarbeitsunternehmen als Verleiher regelt die Rahmenbedingungen dieses Einsatzes mit dem Kunden in einem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag. Die Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz betreffen sowohl die Zeitarbeitsfirmen als auch die Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen. Neben dem Equal-Pay-Grundsatz sind weitere Neuerungen wie eine Höchstüberlassungsdauer von m. E. 18 Monaten, Kennzeichnungspflichten oder das Verbot von Kettenüberlassungen verankert.

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