Gute Nachrichten für Beschäftigte in Leiharbeit

Leihbeschäftigte können sich in diesem Jahr auf ein ordentliches Einkommensplus freuen: Ab 1. April steigen die Tarifentgelte im Westen um drei Prozent und im Osten sogar um 3,5 Prozent. Gleichzeitig erhöhen sich auch die Branchenzuschläge.

Seit 1. Januar sind bereits die Stundenentgelte der Entgeltgruppen 1 und 2 im Osten um 22 sowie 36 Cent gestiegen. Ab Oktober 2019 kommt ein weiteres Plus in Ost und West dazu. Damit erhöhen sich die beiden Entgeltgruppen überproportional.

Die Entgelterhöhungen sind Teilergebnis des Abschlusses von Ende 2016, den wir zusammen mit weiteren DGB-Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden BAP und iGZ für unsere Mitglieder vereinbart haben.

Ab April 2021 schließt sich Entgeltlücke durch Tarifvertrag

Mit der Erhöhung der Tariftabellen klettert das unterste Entgelt in der Entgeltgruppe 1 im Westen auf 9,96 Euro und im Osten auf 9,66 Euro. Die Eckentgelte liegen dann bei 12,19 Euro im Westen und 11,33 Euro im Osten. Durch den stärkeren Anstieg der Ost-Tarife verringert sich die Ost-West-Lücke um ein gutes Stück, die ab April 2021 durch den Tarifvertrag endgültig geschlossen wird. Dann gelten für Ost und West die gleichen Entgelte und Arbeitsbedingungen mit einer einheitlichen bundesweit gültigen Entgelttabelle.

Durch die höheren Stundenentgelte steigen zeitgleich auch die Branchenzuschläge für den Einsatz in der Metall- und Elektroindustrie, der Textil- und Bekleidungsindustrie und der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Zudem erhöhen sich die Mindestlöhne für Leihbeschäftigte auf 9,96 Euro im Westen und 9,66 Euro im Osten.

via: igmetall

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